{"id":365,"date":"2017-04-26T17:44:52","date_gmt":"2017-04-26T15:44:52","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/?page_id=365"},"modified":"2025-10-29T11:59:35","modified_gmt":"2025-10-29T10:59:35","slug":"daeuble-wilhelm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/missionare-aus-gerlingen\/erste-missionare\/daeuble-wilhelm\/","title":{"rendered":"D\u00e4uble, Wilhelm"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-343\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2017\/04\/daueble_w.gif\" alt=\"\" width=\"142\" height=\"163\"><\/p>\n<p>Wilhelm D\u00e4uble wird 1824 als Sohn von Jakob D\u00e4uble und seiner Frau Luise in Sindelfingen geboren.<\/p>\n<p>Keine andere Gerlinger Familie hat der Mission mehr S\u00f6hne und T\u00f6chter gestellt als die Familie D\u00e4uble. Vater Jakob D\u00e4uble stammte aus Hasslach bei Herrenberg und war 1841 mit elf Kindern als Schullehrer nach Gerlingen gekommen. Drei seiner S\u00f6hne wurden Missionare, zwei T\u00f6chter Missionsfrauen.<\/p>\n<p>Wie sein Bruder Gottlob Christoph kann er vier bis f\u00fcnf Jahre die Realschule besuchen und kommt 1836 nach Stuttgart zum Buchdruckermeister Wilhelm Frank in die Lehre. Wilhelm wird 1846 in die Basler Mission aufgenommen. 1851 reagiert er positiv auf die Anfrage, ob er \"willig und bereit\" sei, sich \"an die Bremer Missionsgesellschaft abtreten\" zu lassen, unter der \"voraussichtlichen Bestimmung nach Westafrika zu gehen\". Die Bremer Mission, die heutige Norddeutsche Mission, schickt ihn in den Teil Ghanas, der zum damaligen Togo geh\u00f6rt. Togo wird sp\u00e4ter von 1884 bis 1918 deutsche Kolonie.<br \/>\nWilhelm D\u00e4uble wird f\u00fcr das Ewe-Land \u00f6stlich des Voltaflusses bestimmt. Ewe ist auch die Sprache der Eingeborenen.Vier Missionare hatte man schon 1847 in dieses Gebiet ausgesandt. Alle vier waren gestorben. 1851 treffen neue Missionare in Peki ein, darunter Wilhelm D\u00e4uble und ein Missionsehepaar, in Peki ein, dem Hauptort des Ewe-Stammes. Ein Missionar stirbt bald, das Ehepaar reist wieder ab, D\u00e4uble bleibt \u00fcbrig. Er ist in eine unruhige Welt gekommen: Bald gibt es Krieg zwischen den Engl\u00e4ndern und den Bewohnern von Peki - der Kopfsteuer wegen, die auch an der Goldk\u00fcste zu Krieg und Niederlage der Kroboer gef\u00fchrt hatte.<\/p>\n<p>D\u00e4uble schl\u00e4gt sich nach Accra durch und beginnt schlie\u00dflich, in Keta am Atlantischen Ozean zu bauen, weil der Krieg alles zerst\u00f6rt hat. \"Keta\" bedeutet \"Sandkopf\". Es ist eine Sandbank, auf der ein fr\u00fcheres d\u00e4nisches Fort steht, in dem zuvor viele Sklaven gefangen gehalten waren.Wilhelm D\u00e4uble und andere Missionare beginnen mit dem Bau eines gro\u00dfen, festen Hauses, das als Warenlager dienen soll. Die Mauern aus Lehm werden einen halben Meter dick. Noch heute nennt man in Westafrika solche dicken Mauern die \"German Walls\", die deutschen W\u00e4nde.<\/p>\n<p>Bei der Arbeit in gl\u00fchender Hitze erleidet Wilhelm D\u00e4uble einen Sonnenstich. Nach drei Wochen stirbt er am Morgen des zweiten Weihnachtsfeiertages des Jahres 1853, neun Monate nach seinem Bruder Gottlob Christoph.<\/p>\n<p><strong>Dokumente von Wilhelm D\u00e4uble:&nbsp;<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li><a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/18450624Lebenslauf_DaeubleWilhelm.pdf\">Stuttgart, den 24.06.1845 - Lebenslauf von Wilhelm D\u00e4uble<\/a><\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/18510827DaeubleWilhelmAnJosenhans.pdf\">Gerlingen, den 27.08.1851 Brief von Wilhelm D\u00e4uble an Missionar Josenhans<\/a><\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wilhelm D\u00e4uble wird 1824 als Sohn von Jakob D\u00e4uble und seiner Frau Luise in Sindelfingen geboren. 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