{"id":160,"date":"2016-11-14T17:49:33","date_gmt":"2016-11-14T16:49:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/?page_id=160"},"modified":"2023-05-13T11:34:58","modified_gmt":"2023-05-13T09:34:58","slug":"rebmann-johannes-leben-und-werk","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/missionare-aus-gerlingen\/johannes-rebmann\/rebmann-johannes-leben-und-werk\/","title":{"rendered":"Rebmann, Johannes &#8211; Leben und Werk"},"content":{"rendered":"<h3 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-53\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/07-01_Johannes-Rebmann-216x300.jpg\" alt=\"07-01_Johannes Rebmann\" width=\"216\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/07-01_Johannes-Rebmann-216x300.jpg 216w, https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/07-01_Johannes-Rebmann-768x1066.jpg 768w, https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/07-01_Johannes-Rebmann-738x1024.jpg 738w, https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/07\/07-01_Johannes-Rebmann-960x1332.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 216px) 100vw, 216px\" \/><\/h3>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Verdana; font-size: x-large;\">Kindheit und Jugend<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Rebmann wird am 16. Januar 1820 als drittes von acht Kindern der Anna Margarete Rebmann, geb. Maisch, in eine alte Gerlinger Familie geboren <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/de\/missionare\/rebmann\/Ahnentafel_Rebmann.pdf\"> (Link zur Ahnentafel).<\/a> Sein Vater war Bauer und Weing\u00e4rtner. Das Geburtshaus Johannes Rebmanns steht unweit der Kirche - Gerlinger Kirchstra\u00dfe 18.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Dorf Gerlingen z\u00e4hlt damals rund 1.500 Einwohner. Im Dorfleben werden neben Allt\u00e4glichem auch Politik und Glaube diskutiert. Auch in Gerlingen bildet die Erweckungsbewegung Meinung: Aus dem allgemeinen Widerstand gegen Aufkl\u00e4rung, Fortschrittsglauben und erstarrter Amtskirche erh\u00e4lt der Pietismus neue Kraft. Mission als Aufgabe der Christenheit erreicht einen hohen Stellenwert und beeindruckt wohl auch den kleinen Johannes Rebmann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Dass man ihn in der Gerlinger Volksschule \"Pfarrer\" nannte, deutet auf seine religi\u00f6se Haltung schon in fr\u00fcher Jugend hin. Er will Missionar werden, als \"Prediger und Werber des Evangeliums\" in unbekannte fremde L\u00e4nder ziehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">1839 wird der 19-j\u00e4hrige Bauer und Weing\u00e4rtner Johannes Rebmann in die <a href=\"http:\/\/www.mission-21.org\/deutsch\/index.php\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Basler Mission<\/a> aufgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcnf Jahre sp\u00e4ter folgt die \u00dcbersiedlung in das Missionshaus der Church Missionary Society in Islington in England.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach seiner Ausbildung wird er am 26. Oktober 1845 durch den Bischof von London ordiniert, und im Februar 1846 geht er an Bord des Segelschiffes \"Arrow\", um in monatelanger Reise sein neues Einsatzgebiet als Missionar in Ostafrika zu erreichen.<\/p>\n<p><em>Johannes Rebmann ist ein flei\u00dfiger Briefeschreiber, stets interessiert an Neuigkeiten aus seiner alten Heimat: \"Ihr m\u00fc\u00dft nicht denken, dass das, was Euch in Gerlingen gering und unwichtig scheinen m\u00f6chte, auch f\u00fcr mich in Afrika so sei. Gerade die gro\u00dfe Entfernung gibt auch Nachrichten geringerer Art einen Wert.\"<\/em><\/p>\n<p><em>\"Ich habe eine Aufgabe in Ostafrika, die mir es bis jetzt und, soviel ich voraussehen kann, auch in den n\u00e4chsten Jahren nicht erlaubt, selbst dem lieben Geburtsort einen Besuch zu machen.\"<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><span style=\"color: #000000; font-family: Verdana; font-size: x-large;\">Missionarszeit<\/span><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am 10. Juni 1846 kommt Johannes Rebmann in Mombasa, im heutigen Kenia, an.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Er wird Mitarbeiter von Dr. Johann Ludwig Krapf aus Derendingen bei T\u00fcbingen, der sich auf der kleinen Insel Mombasa niedergelassen hatte, nachdem er nach vergeblichen Missionsversuchen in Abessinien ausgewiesen worden war. Krapf will dem in Afrika nach S\u00fcden vordringenden Islam einen Wall entgegensetzen: Quer durch das unbekannte Afrika - von Mombasa im Osten bis Gabun im Westen - sollen Missionsstationen entstehen, im Abstand von jeweils 100 Wegstunden. Mit der Ankunft von Rebmann scheint dieser Plan sich der Verwirklichung zu n\u00e4hern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach m\u00fchsamen Verhandlungen mit Stammesh\u00e4uptlingen und mannigfaltigen Schwierigkeiten k\u00f6nnen die beiden Missionare die erste Missionsstation er\u00f6ffnen - beim Stamm der heidnischen Vanika in Rabai Mpia, etwa 25 km von Mombasa entfernt. Rebmann und Krapf bauen - meist eigenh\u00e4ndig - eine H\u00fctte in dieser Kaya, d.h. diesem mit einem Zaun umgebenen Dorf, in das die normalerweise bei ihrem Vieh lebenden Bewohner sich bei Gefahr fl\u00fcchten.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-190 size-full\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rebmann_haus_rabai.gif\" alt=\"rebmann_haus_rabai\" width=\"227\" height=\"158\"><\/h3>\n<p><em>Rebmanns sp\u00e4teres Haus in Rabai:<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine halbe Stunde von Rabai entfernt, in Kisuludini, wird eine weitere Missionsstation er\u00f6ffnet, die dann den Mittelpunkt der Arbeit bildet. Rebmann geht von H\u00fctte zu H\u00fctte, um mit den Menschen zu reden. Mit der Zeit dehnt Rebmann seinen Aktionsradius ins Unbekannte aus. Er selbst zeigt Ihnen sein Einsatzgebiet.<\/p>\n<p><em>\"Kaum wird je eine Mission in solcher Schwachheit (Malaria) angefangen worden sein, ... aber so sollte es sein, damit wir uns nicht unserer eigenen Kraft r\u00fchmten ...\"<\/em><\/p>\n<p><em>\"Am 11. Mai, inmitten einer gro\u00dfen W\u00fcste, die voll ist von wilden Tieren, wie namentlich Nash\u00f6rnern, B\u00fcffeln und Elefanten, schliefen wir unter Dornb\u00fcschen sicher und ruhig unter Gottes gn\u00e4digem Schutz.\"<\/em><\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Rebmanns Einsatzgebiet<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Rebmann zeichnet im Jahre 1848 eine Landkarte des Kikuyu-Gebietes, d. h. des Gebietes in Kenia, in dem Kikuju gesprochen wird - von Menschen der St\u00e4mme Kikuju, Wanika, Dschagga.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rebmanns Karte:<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-187 size-full\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/karte.gif\" alt=\"karte\" width=\"340\" height=\"258\"><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/karte_big.jpg\">(Download Format 1,27 MB)<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Google Earth sieht das heute so aus:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-192 size-full\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kilimanjaro_google.jpg\" alt=\"kilimanjaro_google\" width=\"340\" height=\"298\" srcset=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kilimanjaro_google.jpg 340w, https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/kilimanjaro_google-300x263.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 340px) 100vw, 340px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Haben auch Sie Landkarten-Versionen? Wir freuen uns auf Kontakt mit Ihnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Englischsprachige Info mit Landkarten siehe auch Website der <a href=\"http:\/\/www.ntz.info\/gen\/n00518.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"> \"Arusha School Alumni, Tanzania\".<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In bis dahin unbekannter Gegend wurde aus dem Missionar Rebmann auch ein Forscher und Entdecker.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Forscher und Entdecker<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Johannes Rebmann unternimmt Vorst\u00f6\u00dfe ins Unbekannte, in eine Welt, die bisher kein Europ\u00e4er gesehen hatte. Halt gibt ihm sein Glaube. Seinen Wunsch an Gott in dieser fremden Welt schreibt er auf Seite 1 seines Tagebuches, das er von 1848 f\u00fchrt: \"Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz, und gib mir einen neuen, gewissen Geist.\" (Psalm 51, 12):<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-195\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/tagebuch_erste_seite-294x300.gif\" alt=\"tagebuch_erste_seite\" width=\"294\" height=\"300\"><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Eintr\u00e4ge in diesem Tagebuch sind eindrucksvolle Zeugnisse seiner Erlebnisse ... Seine ber\u00fchmte Entdeckung: Am 11. Mai 1848 sieht Rebmann als erster Europ\u00e4er den rund 6.000 Meter hohen schneebedeckten Kilimandscharo. <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/entdeckung-des-kilimanjaro\/\">(Link zu den Original-Seiten des Tagebuchs<\/a> mit maschinenschriftlicher \u00dcbersetzung)<\/p>\n<p>W\u00e4hrend viele Fachleute \u00fcber seinen Bericht eines Schneeberges mitten im hei\u00dfen Afrika spotten, erkennt die \"Soci\u00e9t\u00e9 de Geographie de Paris\" die Fakten und Rebmann erh\u00e4lt 1852 eine Ehrenmedaille. Johannes er schreibt dazu am 1. Oktober 1853 an Vater und Geschwister: \"... Ich muss auch noch sagen, dass ich von der Geographischen Gesellschaft in Paris eine sch\u00f6ne silberne Medaille erhalten habe, f\u00fcr meine Entdeckung des Schneebergs Kilimandscharo. Auch Dr. Krapf hat die gleiche erhalten (f\u00fcr seine Entdeckung des Kenia). Ihr m\u00fcsst aber nicht denken, dass mich dies so sehr gefreut hat. Ich habe dies alles als Eitelkeit ansehen gelernt [...], auch bin ich ja nicht ausgezogen, um geographische Entdeckungen zu machen, sondern den V\u00f6lkern, die in Finsternis und Todesschatten sitzen [...], das Heil in Christus aufzudecken.\"<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit gro\u00dfem Eifer widmet sich Rebmann auch intensiven Sprachstudien. Er arbeitet an W\u00f6rterb\u00fcchern in Kinika und Kisuaheli, verfasst das \"Dictionary of the Kinyassa Language\", lernt Arabisch und stellt eine \u00dcbersetzung des Evangeliums nach Lukas in Kinika her. Rebmanns Erstausgabe des \"Dictionary of the Kinyassa Language\" wurde im Laufe der Zeit weiterentwickelt; die <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/share\/CE_EC_Dictionary_02_2010.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Stiftung Herz f\u00fcr Malawi ist Herausgeber eines aktuellen W\u00f6rterbuches.<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Rebmann wirkt 29 Jahre lang im fernen Ostafrika - ohne einen einzigen Tag Urlaub oder einen Besuch in der Heimat. Der 1875 neu in die Arbeit eingetretene Missionar Price \u00fcberredet ihn zur Reise nach Deutschland, wo Rebmann sein letztes Lebensjahr in der Heimat verbringt.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">Lebensende<\/h3>\n<h3><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rebmann_isaak.gif\" alt=\"rebmann_isaak\" width=\"165\" height=\"251\"><\/h3>\n<p>Im September 1875 kehrt der fast blinde Johannes Rebmann in seine Heimat zur\u00fcck.<\/p>\n<p>Gef\u00fchrt und gest\u00fctzt wird er von seinem treuen Diener Isaak Niondo, der Pfingsten 1860 gemeinsam mit seinem Vater als erste Vanika von Rebmann getauft worden war.<\/p>\n<p>In Korntal, wo sich sein fr\u00fcherer Weggenosse Dr. Krapf niedergelassen hatte, findet Johannes Rebmann seinen letzten Wohnort. Auf den Rat von Dr. Krapf heiratet er im Fr\u00fchjahr 1876 die <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/luise_friederike_daeuble\/\"> Witwe des Indien-Missionars Finkh.<\/a><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-193\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/grab-241x300.gif\" alt=\"grab\" width=\"241\" height=\"300\"><\/p>\n<p>Im Alter von nur 56 Jahren stirbt Johannes Rebmann am 04. Oktober 1876 an einer Lungenentz\u00fcndung. Auf dem alten Korntaler Friedhof findet er seine letzte Ruhest\u00e4tte, \"geborgen in den Armen Jesu\".<\/p>\n<p>Durch Krapf und Rebmann angeregt, rief der bayrische Pfarrer Ittameier eine \"Evangelisch-lutherische Mission f\u00fcr Ostafrika in Bayern\" ins Leben, die dann sp\u00e4ter in der Leipziger Mission aufging. Auch von Neunkirchen, Berlin und Bethel (Bodelschwingh) wurde die Missionarsarbeit in Ostafrika aufgenommen.<\/p>\n<p>Wo Rebmann einst als erster den Weg ins Dschaggaland gebahnt hatte, konnten nun andere weiter gehen und das fortsetzen, was er angefangen hatte.<\/p>\n<p>In der Datei <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/Rebmann_kompakt.pdf\">\"Rebmann kompakt<\/a><a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/de\/missionare\/rebmann\/Rebmann_kompakt.pdf\">\"<\/a> finden Sie zum Download (38 KB) auf drei Seiten die Geschichte Rebmanns und der Johannes-Rebmann-Stiftung (Stand Juli 2007).<\/p>\n<h3><strong>Spuren des Missionars<\/strong><\/h3>\n<p><strong> Gedenkstein f\u00fcr Johannes Rebmann in Kalali <\/strong><\/p>\n<p><strong><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-962\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedenkstein_1993.gif\" alt=\"\" width=\"80\" height=\"176\"><\/strong><strong>&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-963\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedenkstein2.jpg\" alt=\"\" width=\"188\" height=\"176\" srcset=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedenkstein2.jpg 302w, https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedenkstein2-300x281.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 188px) 100vw, 188px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-964\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedenkstein3.gif\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"176\"><br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Bereits 1933 errichteten Missionare der Leipziger Mission unweit der Rebmann-Ged\u00e4chtnis-Bibliothek einen Gedenkstein f\u00fcr Johannes Rebmann in Kalali, am Fu\u00dfe des Kilimandscharo. Der Gedenkstein wurde anl\u00e4sslich der Bibliothekseinweihung 1993 renoviert. Rebmann hatte nicht nur als erster Wei\u00dfer vom schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharo nach Europa berichtet, sondern war insgesamt drei Mal zu Fu\u00df von Rabbai im heutigen Kenia aus an den Fu\u00df des Berges vorgedrungen. W\u00e4hrend die Missionare der Leipziger Mission auf dem Gedenkstein vom \"Entdecker\" des Kilimandscharo schreiben, steht auf der R\u00fcckseite in Suaheli schlichter und korrekter vom ersten Wei\u00dfen, der ins Gebiet des Kilimandscharo kam.<\/p>\n<p><strong>\"Johannes-Rebmann-Ged\u00e4chtnis-Bibliothek\" in Kalali, Tansania <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-959\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bilbiothek01.jpg\" alt=\"\" width=\"218\" height=\"165\">&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-966\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/library.gif\" alt=\"\" width=\"138\" height=\"165\">&nbsp; <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-958\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/bibliothek.gif\" alt=\"\" width=\"213\" height=\"165\"><\/p>\n<p>Zur 100-Jahr-Feier der Leipziger Mission wurde im Oktober 1993 im Rahmen der Feierlichkeiten der <a href=\"http:\/\/www.elct.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania<\/a> die \"Johannes-Rebmann-Ged\u00e4chtnis-Bibliothek\" in Kalali, Tansania er\u00f6ffnet. Christian Haag und Markus R\u00f6sler \u00fcbergaben als Vertreter der Rebmann-Familie im Auftrag der Stadt Gerlingen eine Abschrift des Tagebuchs von Johannes Rebmann aus den Jahren 1848\/49, als er dreimal in Kalali weilte.<\/p>\n<p>Die Bibliothek soll vor allem den Kindern der Familien zugute kommen, die zu Hause weder elektrisches Licht noch das Geld f\u00fcr eine l\u00e4ngere Ausbildung haben. Zur Einweihung der Bibliothek versammelten sich Tausende Einheimischer und zahlreiche Ehreng\u00e4ste - darunter der Generalsekret\u00e4r des Lutherischen Weltbundes, der Norweger Gunnar Staalsett, und Bisch\u00f6fe aus drei Kontinenten.<span style=\"font-family: Verdana; font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong>Der Rebmann-Gletscher am Kilimandscharo<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-965\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gletscher.gif\" alt=\"\" width=\"410\" height=\"273\"><\/p>\n<p>Der Rebmann-Gletscher am Kilimandscharo im Dezember 2000. Er liegt direkt am Aufstieg der Machame-Route, die oberhalb von Kalali auf das \"Dach Afrikas\" f\u00fchrt. Seit 1900 tr\u00e4gt er diesen Namen. Im Zuge der Klimaerw\u00e4rmung ist nach derzeitigen Erkenntnissen davon auszugehen, dass in den kommenden Jahren v\u00f6llig verschwunden sein wird.<\/p>\n<p><strong>Gedenkkreuz in Mombasa, Kenia <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Verdana; font-size: small;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-960\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/denkmal_mombasa.gif\" alt=\"\" width=\"481\" height=\"179\"><br \/>\n<\/span><br \/>\n1944 errichteten die Engl\u00e4nder ein gro\u00dfes Gedenkkreuz in Mombasa, Kenia. Die Erinnerungstafeln in Englisch und Suaheli erinnert an die beiden schw\u00e4bischen Missionare Dr. Krapf und Rebmann. In der N\u00e4he des Kreuzes sind vier Gr\u00e4ber. Eines davon ist das Grab von Johannes Rebmanns Ehefrau Emma, die 1866 im Alter von 56 Jahren starb. Ein anderes Grab ist wahrscheinlich das seines einzigen Kindes Samuel, das am 22. April 1854 geboren wurde, aber schon 5 Tage sp\u00e4ter starb.<\/p>\n<p><strong>Krapf-Rebmann-Ged\u00e4chtniskirche in Kilifi, Kenia <\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-967\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/gedaechtniskirche.gif\" alt=\"\" width=\"336\" height=\"198\"><\/p>\n<p>1961 wurde in Kilifi, Kenia, die Krapf-Rebmann-Ged\u00e4chtniskirche eingeweiht.<span style=\"font-family: Verdana; font-size: small;\"><br \/>\n<\/span><\/p>\n<p><strong> Bronzeplastik zur Erinnerung an Johannes Rebmann in Gerlingen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-3011\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2023\/05\/gazelle_hoch.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"300\"><\/p>\n<p>Die Bronzeplastik zur Erinnerung an Johannes Rebmann wurde 1957 in Gerlingen aufgestellt. Der Gerlinger Ehrenb\u00fcrger und Bildhauer <a href=\"http:\/\/www.graevenitz-stiftung.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Fritz von Graevenitz<\/a> hat eine Gazelle als Symbol Afrikas gestaltet.<\/p>\n<p>Der K\u00fcnstler selbst sagte dazu: Am 31. M\u00e4rz 1957 wurde das kleine Johannes-Rebmann-Denkmal eingeweiht. Diesem Sprachenforscher und Missionar eine Gedenkst\u00e4tte zu setzen, kam das Bed\u00fcrfnis entgegen, im oberen, breiteren Teil der Hauptstra\u00dfe einen Blickpunkt zu schaffen. Ich w\u00e4hlte im Hinblick auf die afrikanische Besonderheit dieses Gerlingers, der als erster Wei\u00dfer den schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharo erblickt hatte, nicht einen Zivilisten oder Obelisken oder den \u00fcblichen Findling mit Portraitkopf, sondern eines der reizvollsten Tiere der Erde, die Gazelle. Der rote Sandsteinsockel tr\u00e4gt die Widmung f\u00fcr den ber\u00fchmt gewordenen Gerlinger. (Fritz von Graevenitz, Festschrift zur Stadterhebung Gerlingens) -&gt; <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/2007_03_22_gaz_50_Jahre_Gazelle.pdf\">Ausf\u00fchrlicher Bericht zur Einweihung<\/a><\/p>\n<p><strong>Stra\u00dfennamen<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-968\" src=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-content\/uploads\/2016\/11\/rebmann_strasse.gif\" alt=\"\" width=\"472\" height=\"112\"><\/p>\n<p>Stra\u00dfen und Wege, die nach Johannes Rebmann benannt wurden, gibt es in Deutschland: in Freiberg\/Neckar, Gerlingen, Korntal, L\u00fcbeck, Stuttgart.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kindheit und Jugend Johannes Rebmann wird am 16. Januar 1820 als drittes von acht Kindern der Anna Margarete Rebmann, geb. Maisch, in eine alte Gerlinger Familie geboren (Link zur Ahnentafel). <a href=\"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/missionare-aus-gerlingen\/johannes-rebmann\/rebmann-johannes-leben-und-werk\/\" class=\"more-link\">...weiterlesen<span class=\"screen-reader-text\"> \"Rebmann, Johannes &#8211; Leben und Werk\"<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":27,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-160","page","type-page","status-publish","h-entry","hentry","h-as-page"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3013,"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/160\/revisions\/3013"}],"up":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/27"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.johannes-rebmann-stiftung.de\/cms\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}