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"Spuren" von Johannes Rebmann haben wir
entdeckt in:
Freiberg/Neckar,
Deutschland
Gerlingen,
Deutschland
Korntal,
Deutschland
Lübeck,
Deutschland
Stuttgart,
Deutschland
Basel,
Schweiz
Kalali,
Tansania
Kilifi,
Kenia
Mombasa,
Kenia
Odumnase,
Ghana
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Das haben wir gefunden:
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Gedenkstein für Johannes Rebmann in Kalali
Bereits 1933 errichteten Missionare der Leipziger Mission unweit der Rebmann-Gedächtnis-Bibliothek einen Gedenkstein für Johannes Rebmann in Kalali, am Fuße
des Kilimandscharo. Der Gedenkstein wurde anlässlich der Bibliothekseinweihung 1993 renoviert. Rebmann hatte nicht nur als erster Weißer vom schneebedeckten Gipfel des Kilimandscharo nach Europa berichtet, sondern war insgesamt drei Mal zu Fuß von Rabbai im heutigen Kenia aus
an den Fuß des Berges vorgedrungen. Während die Missionare der Leipziger Mission auf dem Gedenkstein vom "Entdecker" des Kilimandscharo schreiben, steht auf der Rückseite in Suaheli schlichter
und korrekter vom ersten Weißen, der ins Gebiet des Kilimandscharo kam.
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"Johannes-Rebmann-Gedächtnis-Bibliothek"
in Kalali, Tansania
Zur 100-Jahr-Feier der Leipziger Mission wurde im Oktober 1993 im Rahmen der Feierlichkeiten der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania die "Johannes-Rebmann-Gedächtnis-Bibliothek"
in Kalali, Tansania eröffnet. Christian Haag und Markus Rösler übergaben als Vertreter der Rebmann-Familie im Auftrag der Stadt Gerlingen eine Abschrift
des Tagebuchs von Johannes Rebmann aus den Jahren 1848/49, als er dreimal in Kalali weilte.
Die Bibliothek soll vor allem den Kindern der Familien zugute kommen, die zu Hause weder elektrisches Licht
noch das Geld für eine längere Ausbildung haben. Zur Einweihung der Bibliothek versammelten sich Tausende Einheimischer
und zahlreiche Ehrengäste - darunter der Generalsekretär des Lutherischen Weltbundes, der Norweger Gunnar Staalsett,
und Bischöfe aus drei Kontinenten.
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Der Rebmann-Gletscher am Kilimandscharo
Der Rebmann-Gletscher am Kilimandscharo im Dezember 2000. Er liegt direkt am Aufstieg der Machame-Route, die oberhalb von Kalali
auf das "Dach Afrikas" führt. Seit 1900 trägt er diesen Namen. Im Zuge der Klimaerwärmung ist nach derzeitigen Erkenntnissen davon
auszugehen, dass er zwischen 2015 und 2020 völlig verschwunden sein wird.
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Gedenkkreuz in Mombasa, Kenia
1944 errichteten die Engländer ein großes Gedenkkreuz in Mombasa, Kenia. Die Erinnerungstafeln in Englisch und Suaheli
erinnert an die beiden schwäbischen Missionare Dr. Krapf und Rebmann.
In der Nähe des Kreuzes sind vier Gräber. Eines davon ist das Grab von Johannes Rebmanns Ehefrau Emma, die 1866 im Alter von 56 Jahren starb. Ein anderes Grab ist wahrscheinlich das seines
einzigen Kindes Samuel, das am 22. April 1854 geboren wurde, aber schon 5 Tage später starb.
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Krapf-Rebmann-Gedächtniskirche in Kilifi, Kenia
1961 wurde in Kilifi, Kenia, die Krapf-Rebmann-Gedächtniskirche eingeweiht.
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Bronzeplastik zur Erinnerung an Johannes Rebmann in Gerlingen
Die Bronzeplastik zur Erinnerung an Johannes Rebmann
wurde 1957 in Gerlingen aufgestellt. Der Gerlinger Ehrenbürger und Bildhauer Fritz von
Graevenitz hat eine Gazelle als Symbol Afrikas gestaltet.
Der Künstler selbst sagte dazu: Am 31. März 1957 wurde das kleine Johannes-Rebmann-Denkmal eingeweiht. Diesem Sprachenforscher und Missionar eine
Gedenkstätte zu setzen, kam das Bedürfnis entgegen, im oberen, breiteren Teil der Hauptstraße einen Blickpunkt zu schaffen.
Ich wählte im Hinblick auf die afrikanische Besonderheit dieses Gerlingers, der als erster Weißer den schneebedeckten Gipfel
des Kilimandscharo erblickt hatte, nicht einen Zivilisten oder Obelisken oder den üblichen Findling mit Portraitkopf, sondern
eines der reizvollsten Tiere der Erde, die Gazelle. Der rote Sandsteinsockel trägt die Widmung für den berühmt gewordenen Gerlinger.
(Fritz von Graevenitz, Festschrift zur Stadterhebung Gerlingens)
Ausführlicher
Bericht zur Einweihung
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Straßennamen
Straßen und Wege, die nach Johannes Rebmann benannt wurden, gibt es in Deutschland: in
Freiberg/Neckar, Gerlingen, Korntal, Lübeck, Stuttgart.
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