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Missionare aus Gerlingen: Johannes Rebmann - Missionarszeit |
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| "Kaum wird je eine Mission in solcher Schwachheit (Malaria) angefangen worden sein,
... aber so sollte es sein, damit wir uns nicht unserer eigenen Kraft rühmten
..." . "Am 11. Mai, inmitten einer großen Wüste, die voll ist von wilden Tieren, wie namentlich Nashörnern, Büffeln und Elefanten, schliefen wir unter Dornbüschen sicher und ruhig unter Gottes gnädigem Schutz."
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Am 10. Juni 1848 kommt Johannes Rebmann in Mombasa, im heutigen Kenia, an. Er wird Mitarbeiter von Dr. Johann Ludwig Krapf aus Derendingen bei Tübingen, der sich auf der kleinen Insel Mombasa niedergelassen hatte, nachdem er nach vergeblichen Missionsversuchen in Abessinien ausgewiesen worden war. Krapf will dem in Afrika nach Süden vordringenden Islam einen Wall entgegensetzen: Quer durch das unbekannte Afrika - von Mombasa im Osten bis Gabun im Westen - sollen Missionsstationen entstehen, im Abstand von jeweils 100 Wegstunden. Mit der Ankunft von Rebmann scheint dieser Plan sich der Verwirklichung zu nähern. Nach mühsamen Verhandlungen mit Stammeshäuptlingen und mannigfaltigen Schwierigkeiten können die beiden Missionare die erste Missionsstation eröffnen - beim Stamm der heidnischen Vanika in Rabai Mpia, etwa 25 km von Mombasa entfernt. Rebmann und Krapf bauen - meist eigenhändig - eine Hütte in dieser Kaya, d.h. diesem mit einem Zaun umgebenen Dorf, in das die normalerweise bei ihrem Vieh lebenden Bewohner sich bei Gefahr flüchten. Rebmanns späteres Haus in Rabai:
Eine halbe Stunde von Rabai entfernt, in Kisilutini, wird eine weitere Missionsstation eröffnet, die dann den Mittelpunkt der Arbeit bildet. Rebmann geht von Hütte zu Hütte, um mit den Menschen zu reden. Mit der Zeit dehnt Rebmann seinen Aktionsradius ins Unbekannte aus. Er selbst zeigt Ihnen sein Einsatzgebiet. |
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| Impressum | Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de | |