Missionare aus Gerlingen: Johannes Rebmann
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"Ich bin ja nicht hier, um geographische Entdeckungen zu machen, sondern vor den Völkern, die in Finsternis und Todesschatten sitzen, die Erlösung und das Heil in Christo Jesu aufzudecken."

Sterberegister des Standesamtes Korntal von 1876, Nummer 20:
"Vor dem unterzeichneten Standesbeamten erschien heute, der Persönlichkeit nach bekannt, Frau Missionar Louise Rebmann geb. Däuble, wohnhaft in Korntal, und zeigt an, dass ihr Gatte Johannes Rebmann, Missionar, 56 Jahre alt, evangelischer Religion, wohnhaft in Korntal, geboren zu Gerlingen, Sohn des verstorbenen Johann Georg Rebmann, Weingärtner, und seiner verstorbenen Ehefrau Anna Maria, geb. Maisch, zu Korntal am 4. Oktober 1876 verstorben sei."

Im September 1875 kehrt der fast blinde Johannes Rebmann in seine Heimat zurück. 

Geführt und gestützt wird er von seinem treuen Diener Isaak Niondo, der Pfingsten 1860 gemeinsam mit seinem Vater als erste Vanika von Rebmann getauft worden war.

In Korntal, wo sich sein früherer Weggenosse Dr. Krapf niedergelassen hatte, findet Johannes Rebmann seinen letzten Wohnort. Auf den Rat von Dr. Krapf heiratet er im Frühjahr 1876 die Witwe des Indien-Missionars Finkh.

Im Alter von nur 56 Jahren stirbt Johannes Rebmann am 04. Oktober 1876 an einer Lungenentzündung.

Auf dem alten Korntaler Friedhof findet er seine letzte Ruhestätte, "geborgen in den Armen Jesu".


(siehe auch: Besuch am Grab von Johannes Rebmann in Korntal)

Durch Krapf und Rebmann angeregt, rief der bayrische Pfarrer Ittameier eine "Evangelisch-lutherische Mission für Ostafrika in Bayern" ins Leben, die dann später in der Leipziger Mission aufging. Auch von Neunkirchen, Berlin und Bethel (Bodelschwingh) wurde die Missionarsarbeit in Ostafrika aufgenommen.

Wo Rebmann einst als erster den Weg ins Dschaggaland gebahnt hatte, konnten nun andere weiter gehen und das fortsetzen, was er angefangen hatte.

In der Datei "Rebmann kompakt" finden Sie zum Download (38 KB) auf drei Seiten die Geschichte Rebmanns und der Johannes-Rebmann-Stiftung (Stand Juli 2007).

Impressum Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de