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Missionare aus Gerlingen: Wilhelm Maisch | ||||
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Wilhelm Maisch schreibt aus China: "Als ich hierher kam, besorgte der Missionar alles. Das ist jetzt anders geworden. Jeder hat seine Last und seine Verantwortung zu tragen. So hat der Missionar nur die Oberaufsicht. Ich lasse ihnen nicht nur die Bürde, sondern auch die Würde. Dadurch ist das Verhältnis zwischen den Europäern und den Chinesen nicht schlechter, sondern entschieden besser geworden."
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Wilhelm Maisch wird Bau- und Möbelschreiner. Während der Lehrzeit besucht er Zeichenunterricht bei Lehrer Uhl in Gerlingen. So ist er später in der Lage, den Chinesen Zeichnungen anzufertigen, die sie ohne viel Worte verstehen. 1897 meldet Maisch sich ins Missionshaus nach Basel. Nach der Ausbildung wird er nach Hoschuwan in China geschickt. Drei Monate dauert die Reise.
Wilhelm Maisch baut seine Station auf und beginnt, die Chinesen eigenverantwortlich in seine Missionsarbeit einzubeziehen. |
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Wilhelm Maisch und Täuflinge in Wintse | ||||
1911 wird Maisch zum Distriktpräses des "Ostflusses" gewählt und kann fortan seine Ideen leichter durchsetzen.
1922 schreibt Maisch nach seiner zweiten Ausreise: "Eine ganze Periode der Missionsarbeit in China ist abgeschlossen,
und eine neue nimmt ihren Anfang. Die Zeit ist allemal vorbei, wo ausländische Missionen und Missionare die Leitung
der Arbeit ausschließlich in ihrer Hand halten. Der Ausländer muss herunter von seiner beherrschenden Stellung, muss
neben den Chinesen treten und ihn als gleichberechtigt anerkennen."
Eine Auswahl der Fotos finden Sie hier.... |
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