|
Missionare aus Gerlingen: Gottlob Christoph Däuble | ||
|
Homepage • Sitemap | |||
|
Keine andere Gerlinger Familie hat der Mission mehr Söhne und Töchter gestellt als die Familie Däuble. Vater Jakob Däuble stammte aus Hasslach bei Herrenberg und war 1841 mit elf Kindern als Schullehrer nach Gerlingen gekommen. Drei seiner Söhne wurden Missionare, zwei Töchter Missionsfrauen. |
Gottlob
Christoph Däuble ist der erste Missionarssohn von Jakob Däuble und seiner
Frau Luise. Er wird in Sindelfingen geboren und zieht mit der Familie 1841 nach
Gerlingen.
Der gelernte Tuchmacher wartet zunächst die sogenannte "Conscription" ab, die Meldung zum Militärdienst: Da nicht alle Zwanzigjährigen einberufen werden können, wird gelost. Wer eine hohe Nummer zieht, kann damit rechnen, vom zweijährigen Militärdienst befreit zu werden. |
||
|
Däuble zog die hohe Nummer 216 und war damit
vom Militärdienst suspendiert.
Für Gottlob Christoph Däuble bedeutet dies eine Bestätigung des Willens Gottes zu seinen Missionsplänen. Sein Gerlinger Stundenbruder hatte ihn gemahnt, wenn er sich dem König von Württemberg nicht stellen müsse, so sollte er doch dem Heiland einen Mann stellen für seine Ernte. |
|
||
|
1843 meldet Gottlob Christoph Däuble sich in
die Mission und wird in Basel
aufgenommen. 1848 wird er nach Ostbengalen ausgesandt, vermutlich von der englischen
Baptistenmission.
Sein weiteres Schicksal ist unbekannt. Bekannt ist nur seinen Todestag, der 13. April 1853. |
|||
| Impressum | Kontakt: info@johannes-rebmann-stiftung.de | ||